CHAPTER
Join us on the journey through Alessandro's life and his connection to Zeus, different cultures, friends, enemies and his legacy. Through our storyline and connected products you will discover our hidden details, like the language created that gives each collection a unique touch and defines the unity of all our products. None of the products will be worn the same way again and our details will create a collectable aspect that supports AM through its history.
STORIES
We travel back many years, to the time of ancient Greece and Persia. To a time whose great names we are talking about today. Names and personalities who decided how the development of culture and language would be for people. We often know these names, but not their origins. We know some of their deeds, but not their motives. We imagine how they lived, but we are not certain about it. A world that existed is formed in the imagination of future people, because nothing is certain. So close your eyes with us and turn your imagination into certainty. Let's travel back to the time of a man whose influence could not have been greater. We fly over water and high mountains to the city of Pella, 356 years before the birth of Christ, and find ourselves on a warm summer evening in a small room made of stone and fine decorations. King Philip II and Queen Olympias are eagerly awaiting their child. A huge clap of thunder in the sky freezes the king. He looks out of the window of the small room and witnesses the immense power of heaven. Dark clouds are gathering quickly and the sun disappears on the horizon as if on command. The heat in the room is rising and the queen feels the strain of the moment all over her body. She turns to the king and whispers that the child will soon find its way into the world. The king feels the drops on his body as if he were standing in the rain. That is how immense the power of heaven is that evening. He rushes out to call the midwives. Before he can get help, the heavy door slams shut behind him, blocking the way for anyone who even tries to enter the queen's room. The queen is overcome by intense pain. With every scream, the sky gets darker and the storm gets stronger. Every call from the king is in vain, for the thunder and lightning gets louder by the second. Every scream from the queen makes the sky shake. In desperation, the king calls for a master. What is happening here? What does all this mean? Before the master even arrives, the door to the queen's chamber opens as if by magic and the sky calms down just as quickly as it once awoke. The king falls to his knees. In front of him: his wife with their newborn child in her arms. The master enters the room. Without hesitation he says: "Zeus made you fall to your knees so that you would give his son the honor he deserves from the very beginning. And thus the protagonist of our epic story is born: Alexander of Macedon.
Er fiel durch Zeit & Raum. Durch Farben & Phantasien. Er fiel durch Ereignisse & Bilder. Visionen erschienen ihm an jenem Abend. König Philipp, überwältigt von den Ereignissen, verstand nicht, was geschah. In Gedanken stellte er sich tausend Fragen, auf die es keine Antwort gab. Wo war er und was geschah hier? Er fand sich auf seinen Knien wieder, nicht aber am Ort seiner letzten Erinnerung. Alles war anders als vorher im Palast, nur der Regen auf seinen Schultern und der krachende Donner des Gewitters erinnerten ihn an die Geschehnisse. Zusätzlich ein nasses Feld, ein schlammiger Untergrund, in dem seine Knie versanken. Er wischte sich seine nassen Haare aus dem Gesicht und erblickte ein riesiges Tor. So hoch, dass ihn die Regentropfen beim Hinaufschauen daran hinderten, über das Tor hinaus zu schauen und zu ermessen, wie gigantisch dieses war. Er brauchte seine ganze Kraft, um aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Je näher er dem Tor
kam, desto klarer hörte er das Lachen eines kleinen Kindes. Vor lauter Freude, es könnte sich um sein Neugeborenes handeln, bewegte er sich immer schneller dem Lachen entgegen. Plötzlich, aus dem Nichts, erstrahlte der Himmel in einem gleißenden Licht. Erst sehr hell und dann versank alles in finsterer Dunkelheit. Es war unvorstellbar, was er dort sah. Aus den Augenwinkeln erblickte er eine Ruine und total verschwommen ein kleines Kind, welches durch das Tor in Richtung der Ruinen rannte. Jeder Versuch eines Rufes war vergeblich. Er spürte ein mulmiges Gefühl in sich aufsteigen. Es war die Sorge, vor dem was geschah, und in welch einer Gefahr sich das kleine Kind befand. Noch bevor er erneut all seine Kraft sammeln konnte, um nochmals zu rufen, erblickte er eine Gestalt auf der Höhe einer der Mauern. Er sah einen alten Mann und dessen Blicke schienen ihn mit seinem Zorn zu durchbohren. König Philipp ahnte bereits, wer dieser Mann dort war. Sein eigener Vater hatte ihm bereits als Kind von seinen Visionen erzählt, die er nie hatte zuordnen können. Noch bis zu seinem Tode sprach sein Vater oft davon. Niemand hatte jemals verstanden, was König Philipp der Erste damit gemeint hatte und viele hielten ihn deshalb für verrückt. Doch eines erwies sich jetzt als sicher: Sein Vater, Philipp der Erste, war keineswegs verrückt gewesen - oder wurde er nun selbst wahnsinnig? „Nein, das kann nicht sein!“, dachte er sich. Sein Vater hatte immer die Gestalt eines alten Mannes mit lockigem Haar und zornigem Gesicht erwähnt. Ein Mann, der Unwetter herauf beschwor, um seine Macht zu präsentieren.
„Wer bist du nur?“ – fragte Philipp sich. „Ich bin Zeus!“ - donnerte der alte Mann ihm entgegen. Vor lauter Schreck fiel König Philipp auf die Knie und erwachte total verschwitzt und aufgewühlt auf dem Boden seines Palastes vor dem Geburtszimmer seines Sohnes Alexander. Kein Zweifel, dieses Kind war besonders, aber was sollten diese Visionen bedeuten?
Es war ein heißer Sommertag auf dem Marktplatz in Makedonien. König Philipp II, Vater von Alexander, war auf der Suche nach den besten Pferden für seinen Stall. Bei all den prächtigen Tieren war es schwierig, sich zu entscheiden. Plötzlich ließ ein wildes, unbändiges Wiehern die Menge erzittern. Es war ein schwarzer Heißblüter mit heller Blesse. Er war temperamentvoll, edel und wild. Der Pferdehändler bot dieses besondere Pferd mit dem Namen Bukephalos dem König an. Doch Bukephalos scheute und stieg wild, sobald man auch nur versuchte, sich ihm zu nähern. Ihn zu reiten schien undenkbar.
Alexander, der sich zwischen den Marktständen versteckt hatte, beobachtete das Geschehen. König Philipp wandte sich bereits ab, da wagte Alexander sich mutig hervor. Obwohl das Pferd tobte und wütete, fühlte Alexander sich ihm nahe. Was verschreckte Bukephalos so sehr? Warum war er so wild? Kühn und unerschrocken näherte er sich dem Tier und plötzlich verstand er. Er packte den wilden Hengst an der Mähne und drehte das Tier der Sonne zu, so dass dessen Schatten verschwand und ihm keine Furcht mehr bereitete. Es folgte ein Moment der Stille, alle Augen waren auf Alexander und Bukephalos gerichtet. Das Pferd beruhigte sich und fasste Vertrauen zu Alexander.
Großes schafft nur, wer über seinen Schatten springt. Damit begann die lebenslange Verbundenheit zwischen Alexander und Bukephalos, einem Pferd, das eines Königs würdig ist.
Während der Hochzeit Kleopatras, der Schwester Alexanders, saßen Alexander und sein Vater, König Philipp II., in Makedonien an einer langen Tafel. Die Feier war prunkvoll, doch die Stimmung zwischen Vater und Sohn angespannt. Philipp hatte vor kurzem eine neue Frau geheiratet, durch die Alexander sich zunehmend verdrängt fühlte.
Als der Wein bereits reichlich geflossen war, erhob sich Philipp und sprach stolz über seine neue Dynastie. Dies empfand Alexander als Angriff auf seine eigene rechtmäßige Stellung. Er sprang auf und rief: "Bin ich etwa kein makedonischer Prinz mehr?"
Philipp, bereits betrunken, versuchte aufzustehen, um ihm entgegenzutreten. Doch er stolperte und stürzte zu Boden. Alexander lachte höhnisch: "Seht, dieser Mann will die Welt erobern, aber kann nicht einmal aufstehen!" oder: …erobern, dabei liegt er bereits am Boden.
Die Gäste schwiegen. Philipp, sehr erzürnt, befahl Alexander zu gehen. So entstand ein Riss zwischen Vater und Sohn, der ein Leben lang währte.
Mum & Son
Die Geschichte "der Schlange und dem Löwen"
Olympia war eine stolze und willensstarke Frau, die ihre Herkunft aus einer mächtigen Adelsfamilie von Epirus stets mit Stolz trug. Aus ihrer Ehe mit Philipp II. ging ein besonderer Sohn hervor mit Namen Alexander. Schon früh erkannte sie, dass Alexander für Größeres bestimmt war. Sie erzählte ihm Geschichten von Göttern und Helden, von Achill und Herkules, und sprach ihm immer wieder Mut zu, auch er hätte das Zeug dazu, eines Tages ein großer Held zu werden.
Olympia war eine Frau mit tiefem Glauben an das Übernatürliche. Sie führte mystische Rituale durch und behauptete oft, dass Alexander nicht einfach nur ein Mensch sei, sondern dass Blut der Götter durch seine Adern fließe. Es ging das Gerücht, er sei der Sohn des Zeus selbst, der in Gestalt einer Schlange zu ihr gekommen war.Doch die Beziehung zwischen Alexander und und seiner Mutter war nicht immer einfach. Olympias leidenschaftliche, oft herrschsüchtige und grausame Persönlichkeit führte oft zu Spannungen. Dennoch herrschte zeitlebens eine sehr enge Mutter-Sohn-Bindung.
„Du bist kein gewöhnlicher Prinz“, sagte Olympia oft zu ihm. „Du bist Alexander, der Große. Die Welt wartet auf dich.“
"Der neue König"
In einer festlichen Nacht in Aigai schritt Philipp II., König von Makedonien und Vater Alexanders, stolz und ohne Leibwächter zum Theater, um seinen Triumph über einen weiteren Sieg zu feiern.
Die Menge jubelte, doch aus den Schatten trat plötzlich Pausanias, ein verbitterter Leibwächter, hervor. In einem schnellen, entschlossenen Angriff stieß er dem Konig ein Messer in die Brust.
Philipp fiel zu Boden und sein Blut färbte den Marmor rot. Ein großer Tumult brach aus, während der König seinen letzten Atemzug tat.
Alexander hatte den Mord mit eigenen Augen mit angesehen. Ihm wurde in diesem Moment klar, dass das Schicksal des Reiches nun in seiner Hand lag - und mit ihm die Bürde des Thrones.
Der junge König und die Schlacht am Granikos
An einem frühen Morgen im Jahr 334 v. Chr. stand ein junger König am Ufer eines reißenden Flusses. Alexander von Makedonien, gerade einmal 22 Jahre alt, blickte entschlossen auf die andere Seite. Dort wartete das mächtige persische Heer, bereit, ihn aufzuhalten.
Die Sonne warf ihr erstes Licht auf die glänzende Rüstung der Krieger. Die Perser hatten sich am Flussufer verschanzt, überzeugt, dass kein Feind es wagen würde, sie frontal anzugreifen.
Doch Alexander war kein gewöhnlicher Anführer. Mit einem entschlossenen Blick zog er sein Schwert.
„Folgt mir!“ rief er seinen Männern zu und trieb sein Pferd in den Fluss. Das Wasser spritzte auf, als die makedonische Kavallerie ihm folgte.
Mit unglaublicher Schnelle stürzte sich Alexander mitten in die feindlichen Reihen. Sein Schwert blitzte auf, als er einen persischen Anführer niederstreckte. Die Perser gerieten in Panik. Einer nach dem anderen flohen sie oder wurden niedergemacht.
Der junge König stand siegreich auf dem Schlachtfeld, sein Helm von Blut bespritzt, sein Atem schwer. Doch in seinen Augen brannte das Feuer des Sieges. Dies war erst der Anfang.
Alexander und das Meer der Freiheit
Westküste Kleinasiens. 334 vor Christus. Das Meer riecht nach Salz und Aufbruch.
Alexander steht am Rand der Ägäis. Vor ihm: Ephesos, Milet, Halikarnassos – stolze Hafenstädte.
Noch wehen persische Banner.
Alexander: „Nicht nur mit Speer und Schild werden wir siegen. Wir befreien die Küste – und das Meer selbst.“
Ephesos öffnet sich ohne Blutvergießen. Händler und Weber legen bunte Stoffe aus, der Artemis-Tempel glänzt im Abendlicht.
Alexander: „Ephesos ist frei. Eure Stadt gehört euch – und dem Horizont.“
Von Bucht zu Bucht hallt der Ruf: Die See ist frei!
Segel werden zu Bannern einer neuen Zeit. Die Küste wurde nicht nur erobert – sie wurde neu entworfen. Wie ein frisches Gewand für die Welt.